Die Krall

Die Krall sind eines der vielen barbarischen Völker, die die atreischen Regionen durchstreifen. Ihr charakteristisches Merkmal ist ihre enorme Körperstärke, der Menschen nichts von Bedeutung entgegenzusetzen haben. Dieses primitive Volk ist äußerst angriffslustig, waghalsig und hat viele benachbarte Stämme unterworfen – Überlebende wurden gezwungen, den Krall als Sklaven zu dienen.

Krall
Mittlerweile haben die Krall die Kontrolle über einen großen Teil Atreias erlangt und machen sich überall bemerkbar, wohin ihr Weg sie führt. Mit den Krall verbündet sind die Kobolde, ein unterwürfiges Volk, das im Gebiet der Elyos lebt. Auf die für sie typische fügsame Art fühlen sie sich in ihrer servilen Position so wohl, dass sie den Krall mit Feuereifer zu Hilfe eilen, sobald diese sie dazu auffordern. Ihre Dienste werden jedoch nicht am häufigsten im Kampf, sondern in den Bergwerken der Krall in Anspruch genommen, wo hunderte Kobolde die elysische Landschaft aushöhlen.

Von ihrem ständigen Verlangen nach „Ätherium“ angetrieben (einer kristallinen Form uralter Energie, die sich tief im Untergrund verbirgt), investieren die Krall so viel Arbeitskraft wie irgend möglich in seinen Abbau. Dieses „Ätherium“ dient den Krall dann dazu, ihren Eroberungsfeldzug voranzutreiben.

Die Kultur der Krall – wenn man sie als solche bezeichnen kann – ist im Vergleich zu jener der Daeva zwar erbärmlich primitiv, jedoch nicht gänzlich ohne Struktur. Ihr Militär verfügt über ein beeindruckendes Maß an Organisation und die Ränge ihrer Soldaten reichen von Sklavenaufsehern über Späher und Krieger bis zu Schamanen.

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